Kategorie: Chaga-Pilz

Chaga (Inonotus obliquus) verkaufen wir in einer Form: als fein gemahlenes Pulver. Es ist schnell aufgebrüht und lässt sich für Tee leicht portionieren.

Was ist der Chaga-Pilz?

Mit einem gewöhnlichen Pilz hat Chaga wenig gemeinsam: Er hat weder Hut noch Stiel. Es ist eine harte Wucherung am Stamm lebender Birken, die dem Baum über Jahre Nährstoffe entzieht. Von der Seite sieht er aus wie ein Stück verkohlte Rinde, und viele gehen im Wald daran vorbei, ohne zu ahnen, dass es ein Pilz ist.

Echten Chaga erkennt man an der Bruchstelle. Außen ist er schwarz und rissig wie Holzkohle, innen rostbraun. Genau dieser Kontrast unterscheidet ihn von gewöhnlichen Wucherungen an Bäumen.

Warum gerade die Birke zählt

Was im Chaga steckt, hängt vom Baum ab, auf dem er gewachsen ist. Betulin, den Stoff, der die Birkenrinde weiß färbt, nimmt Chaga aus der Birke auf. Eine Wucherung auf einem anderen Baum ist anders zusammengesetzt, und Chaga, der auf Getreide oder einem anderen künstlichen Substrat gezüchtet wurde, enthält kaum Betulin. Solchen Chaga verkaufen wir nicht.

Wo wir Chaga sammeln

Unser Chaga wächst in den Birkenwäldern der Karpaten. Die Wucherung wird nicht bis auf die Rinde abgeschnitten, ein Teil bleibt am Baum und wächst über die Jahre nach. Die gesammelten Stücke trocknen wir und mahlen sie dann zu feinem Pulver.

Wie man Chaga-Pulver aufbrüht

Chaga ist hart wie Holz, deshalb müssen Stücke lange bei schwacher Hitze ziehen. Mit Pulver geht es einfacher: mit heißem Wasser übergießen, abdecken und 10–15 Minuten ziehen lassen. Der Geschmack ist mild und erdig, mit einer leichten Vanillenote und ohne Bitterkeit. Manche rühren das Pulver in Kaffee oder Kakao.

Was die Forschung sagt

Chaga wird seit Langem erforscht, meist in zwei Richtungen.

  1. Antioxidantien: In Labortests zeigen Chaga-Extrakte eine hohe antioxidative Aktivität. Daher stammt sein Ruf als eines der antioxidantienreichsten Naturprodukte.
  2. Polysaccharide und Betulinsäure, die im Zusammenhang mit dem Immunsystem untersucht werden.

Fast alle diese Studien wurden bisher an Zellen im Reagenzglas oder an Tieren durchgeführt. Große Studien mit Menschen gibt es kaum, deshalb lässt sich über eine konkrete Wirkung von Chaga auf den Körper noch nichts sagen. Wir verkaufen Chaga als Produkt zum Aufbrühen, nicht als Mittel zur Behandlung oder Vorbeugung.

Hinweise

Chaga enthält viel Oxalat. Menschen mit Nierensteinen oder Nierenerkrankungen sollten ihn besser nicht trinken: Es sind Fälle von Nierenschäden bei Menschen beschrieben, die lange Zeit täglich starken Chaga-Tee getrunken haben. Wenn Sie Chaga trinken, legen Sie Pausen ein und brühen Sie ihn nicht zu stark auf.

Chaga kann den Blutzucker senken und die Blutgerinnung beeinflussen. Wenn Sie Diabetesmedikamente, Gerinnungshemmer oder Immunsuppressiva einnehmen, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt. Schwangeren und Stillenden empfehlen wir Chaga nicht.

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